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Lustige Musikstunde 2017
Plakat Fastnacht 2017
























































































































































Galaabend 40 Jahre KKMV - Im Duett
Das Duett Peter und Bianca





































































































Der neue Vorstand
1. Vorsitzende
Bianca Ritzert

2. Vorsitzende/r
Peter Mehl (nach Wahl in der konstituierenden Sitzung des Vorstandes)

Rechner
Burkhard Brunnengräber

Schriftführer
Anja Gruber

Notenwartin
Elke Schuhmann

Jugendvertreter
Harald Friedrich

Instrumentenwart
Peter Mehl

Vergnügungswart
Klaus Brunnengräber

passiver Beisitzer
Andreas Gölzer






























Fastnacht 2012
Fastnachtsakteure
Plakat der Kampagne 2012

Die Mitwirkenden
Sitzungspräsidenten
Bianca Ritzert (Engel) und Peter Mehl (Teufel).

Büttenredner
Die drei Fählemer - Dagmar Eichhorn, Carsten Korzilius, Thomas Ritzert; Pfarrer - Äneas Opitek; Orientalisches Prinzenpaar - Astrid Rossmanith und Rico Klos; Ehefrau - Rico Klos; Vorzimmerdame des Bürgermeisters- Thomas Gebhardt; Fraa Brummer und Fraa Spreißel - Hedi Korzilius und Anja Gruber; Jubilar - Herbert Rossmanith.

Jugendballett
Desiree Mehl, Julia Schmidt, Nina Janiszewski, Sebastian Junker.

Männerballett
Florian Weishäupl, Jannik Doroch, Nino Tomini, Patrick Rossmanith, Robin Wicht. Leitung: Steffi Burkert.

Damenballett
Linda Brunnengräber, Nina Schäfer, Sandra Berg, Verena Wetzel.

Herrenballett
Carsten Korzilius, Harald Friedrich, Harold Lambert, Jürgen Stimmler, Markus Elbert, Thomas Ritzert, Volkmar Schödel. Leitung: Bianca Ritzert.

Kappensänger
Martin Reeb, Klaus Brunnengräber, Peter Mehl, Michael Stämmler, Hans-Joachim Albrecht-Bertsch, Bianca Ritzert.

Musikalische Umrahmung
KKMV-Fehlheim und Jean Diehl.

Bühnenbild
Steffi Burkert, Oliver Wüst.





















































Jubiläumsauftakt 28.01.
Ehrung 40 Jahre aktiv Michael Löw
Festrede 2. Vors. Bruno Schuhmann



Veranstaltungen

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"Lustige Musikstunde 2017" beim KKMV Fehlheim

Fehlheim. Beim KKMV Fehlheim wird wieder Fastnacht gefeiert, und zwar am 18.02.2017. Aufgrund rückläufiger Zuschauerzahlen in jüngerer Vergangenheit wird die Veranstaltung nur im Dorfgemeinschaftshaus und nicht in der Turnhalle der Grundschule stattfinden. Auch sonst geht man zurück zu den Wurzeln, hin zu einer echten "Lustigen Musikstunde". Die Gäste dürfen sich auf einen bunten Mix aus musikalischen und karnevalistischen Beiträgen freuen, dargeboten vom Jugendorchester, Mitgliedern des großen Orchesters und Freunden des Vereins, die schon lange Jahre bei der KKMV-Fastnacht für viele Lacher sorgen. Für das leibliche Wohl wird natürlich ebenfalls gesorgt sein und als besonderes Bonbon findet erstmals eine Kostümprämierung statt. Einlass ist am 18.02.2017 um 19:11 Uhr, los geht es dann um 20:11 Uhr. Karten für die Fastnachtssitzung zum Preis von 7 Euro gibt es im Vorverkauf am 12.02.2017 von 10:00 bis 11:00 Uhr im Pfarrzentrum Fehlheim sowie bei Fahrzeug Lang in der Langwadener Strasse.



 
Bericht aus dem Bergsträßer Anzeiger vom 6. Febr. 2013

"Europa kracht und Fähle feiert Fassenacht" - "Lustige Musikstunde" des KKMV Fehlheim

Fehlheim. Die Narren des KKMV, die am Samstag zur Sitzung ein volles Haus begrüßten, trumpften auf. Unter der Regie von Bianca Ritzert und Peter Mehl servierte das Ensemble ein wahrlich köstliches, leicht verwegenes Menü, das den närrisch-heiteren Besu-chern großes Vergnügen bereitete. Ob Gast oder Akteur - jeder hatte tief in die Verkleidungskiste gegriffen, um der fünften Jahreszeit den gebührenden Auftrieb zu geben. Entsprechend kam die Stimmung in der prächtig geschmückten guten Stube schnell auf Fahrt.

Bianca Ritzert und Peter Mehl zogen als Moderatoren die Fäden - in der ersten Halbzeit als Prinzenpaar, in der zweiten im Gardekostüm. Sie verstanden in wohlformulierten Reimen und mit dem Charme des Dialektes, die Brücke von einem Gag zum nächsten wunderbar zu schlagen.

Den närrischen Reigen eröffneten "Die 3 Fählemer" Harald Friedrich, Thomas Ritzert und Carsten Korzilius. Im Gepäck hatten sie neue Ideen und Sichtweisen auf die Stadtpolitik.

Die drei Fählemer

Im Zentrum leiste man sich den Bau diverser Kreisel und für die Stadtteile bliebe nichts übrig, lamentierten sie und wollen den Spieß gern umdrehen. 2015 sollte Fehlheim den Hessentag austragen - wegen eines neuen Bürgerhauses. "Das wird hier wohl eher gebraucht." Das Trio schlug einen weiten fantasievol-len Bogen durch seine Gemarkung und kokettierte sogar mit gewaltigen Grenzverschiebungen. Fehlheim ragt dann bis an den Stubenwald-Kreisel. Die kleinen Sticheleien gegen die Schwanheimer Nachbarn gehören zum guten Ton. Dabei wirft man sich im Dialog die Bälle zu. "Was ist das Schönste an Schwoane? Der Ausblick auf Fähle".

Auch Fehlheim hat ein Hessentagspärchen. Das Mädel mit den blonden Zöpfen und sein Partner - beide in traditioneller Tracht - konnten im Saal durchaus Eindruck schinden. Die beiden ließen keinen Zweifel aufkommen: In Fehlheim herrsche eine besondere Kultur vor, die sich gut präsentieren ließe. Sie prognostizierten schöne Aussichten. Nicht zuletzt werde das Fest fette Einkünfte in den Dorfsäckel schwemmen.

Diese rosigen Zeiten scheint der Detektiv James Blond alias Rico Klos offen-sichtlich noch nicht zu kennen. Seine Spürnase steckt er zunächst ins Rathaus, um die Löcher im städtischen Etat aufzudecken. Das schien kein Hexenwerk zu sein. Der Büttenredner schlug einen ironisch verzerrten Bogen von der typischen Beamtenmentalität über das teure Pflaster am Schwanheimer Dorfgemeinschaftshaus bis hin zu Plänen für ein neues Bürgerhaus. "Um das Geld muss sich Bensheim selber sorgen und zur Not bei der Merkel borgen", kommentierte er das Desaster.

Als Ehepaar traten Astrid Rossmanith und Rico Klos in die Bütt. Mit Ehezwistig-keiten und Neckereien heizten die beiden die Stimmung mächtig an. Die Fronten waren alsbald geklärt. Mal jubelten die Frauen, mal die Männer. Als der Herr der Schöpfung zum guten Schluss ein Schild mit der Aufschrift "Frauen an die Macht - macht Essen" in die Lüfte hielt, erntete er lediglich halbseitigen Beifall.

Pfarrer Äneas Opitek hatte sich einen schwarzen Zauberhut mit reichlich Federn auf sein Haupt gesetzt. Damit wies er auf seinen Traumberuf hin. Mit Hilfe der Magie ginge alles leichter von der Hand, was im Alltag zur Zerreißprobe wird. Doch aus der Trickkiste könne er nicht schöpfen und Berge versetzen, wohl aber bezaubernd sein, so seine Quintessenz.

Einen Bogen von der Reeperbahn in St. Pauli bis zur Rockerkneipe am Hambur-ger Kiez schlug Thomas Gebhardt. Er verpackte das Gastspiel im hohen Norden mit Bürgermeister Herrmann, dem "Wilfried von der Müllkipp" und dem Hilfssheriff Little Joe am Christopher-Street-Day in launige Worte.

Die Kappesänger knüpften an die Themen der Büttenredner an. Sie sangen das Loblied auf die Fehlheimer Fastnacht und von Euro-Ländern an der Finanzklippe.

Einen Farbtupfer setzte das gemischte Ballett. Mit Hip-Hop-Beat präsentierten sie sich als flotte Gummibärchen auf der Bühne.

Dem Männerballett sind die Ideen für einen Ausflug in kuriose Gefilde nicht aus-gegangen. Sie trugen den Engel mit dem Heiligenschein und goldenen Flügeln auf Händen und in die Disco. Die Gestalt aus dem Jenseits mischte kräftig im irdischen Getriebe um Amor und Eros mit. Ganz nach dem Motto: "Jeder braucht Liebe". Das Damenballett wusste einen schwungvollen Schlussakkord zu setzen und die Stimmung auf Touren zu halten - für den abschließenden "Absacker" in der EZB ("Europäischen Zentralbar").



 
Bericht aus dem Bergsträßer Anzeiger vom 5. Juni 2012

Fünf Orchester spielten in Fehlheim

Das Musiccorps der FFW Einhausen zu Gast beim Freundschaftsmusizieren.

Fehlheim. Den Abschluss des Festwochenendes beim Katholischen Kirchenmusikverein (KKMV) Fehlheim bildete ein Freundschaftsmusizieren. Fünf Orchester aus der Region spielten am Sonntag nach dem Gottesdienst im Festzelt. Den Auftakt machte das Musikkorps der Feuerwehr Einhausen (Bild). Anschließend zeigten die Stadtkapelle Heppenheim, der KKM Bürstadt, der KKMV Lampertheim und der MV Viktoria 08 Ober-Roden Ausschnitte aus ihrem Repertoire. TZ/BILD: LOTZ



 
Bericht aus dem Bergsträßer Anzeiger vom 4. Juni 2012

Das Orchester war und ist der Star

40 Jahre KKMV: Beim Gala-Abend durchstreifte Rolf Weihrich die Biografie des Vereins / Mischung aus Interviews und Musik

Das Orchester des KKMV Fehlheim am Galaabend
40 Jahre - und kein bisschen leiser: Der KKMV Fehlheim feierte am Samstag sein Jubiläum mit einer großen Gala. BILD:LOTZ

Fehlheim. Die üblichen Grußworte hatte wohl keiner vermisst: Beim großen Gala-Abend zum 40. Jubiläum des KKMV Fehlheim verzichteten die Gastgeber am Samstag auf warme Worte aller Art und servierten den gut 200 Gästen ein kurzweiliges Programm aus musikalischen Häppchen und legeren Interviews locker vom Hocker.

Der Bensheimer Unterhalter Rolf Weihrich schubste die Veranstaltung ebenso lässig wie gekonnt durch den Abend. Großer Applaus für einen flotten biografischen Marsch mit peppiger Dramaturgie.

Die Gala war der Höhepunkt des Festwochenendes. Und das Orchester zweifellos der Star des Abends, wie auch Rolf Weihrich betonte. Der Moderator setzte Akzente und pointierte Kommentare, ohne dem eigentlichen Hauptdarsteller das Wasser abzugraben.

Chefin mit starker Stimme
Das hat nicht nur dem Publikum gefallen. Auch die Musiker äußerten sich positiv zum über dreistündigen Programm, das von zahlreichen musikalischen Kostproben garniert war. Dabei wurde die künstlerische Spannweite des Katholischen Kirchenmusikvereins St. Bartholomäus deutlich, der seit kurzem von der neuen Vorsitzenden Bianca Ritzert geleitet wird. Dass die Chefin auch Singen kann, bewies ein Duett mit Peter Mehl: Zu einer Melodie der Gruppe "Pur" sangen sie das Jubiläumslied des KKMV: "40 Jahr', das ist doch wunderbar."

Gleich beim Einzug des Orchesters hatte der frische und schwungvolle Sound viele Gäste von den Sitzen gerissen. Der erste Beifall galt ausschließlich dem Geburtstagskind, das sich am Wochenende zu Recht selbst gefeiert hat.

Nach einem Potpourri russischer Volksweisen, das 1982 seine Premiere hatte, lud Rolf Weihrich die ersten Gesprächspartner auf die Bühne. Nicht, ohne Fehlheim zuvor als "Vorort vun Bensem" einzuführen. Mit einem Seitenhieb auf die Schwanheimer Nachbarn ("Sind welche hier? Dann rede ich langsamer!") konnte Weihrich das Festzelt aber schnell wieder auf seine Seite ziehen. Die Gründungsmitglieder Michael Löw und Jürgen Doroch plauderten über die Geburtswehen des Vereins. "Das hätte ich auch gerne gewusst", konterte Löw auf die Frage, woher damals eigentlich die Instrumente kamen.

Schon kurz nach seiner Einführung hatte der junge und rührige Priester Bernhard Nikolaus Hitzel mit dem Aufbau einer Kapelle begonnen. Der KKMV ist sein Baby. Leider konnte der Gründervater am Samstag nicht in Fehlheim dabei sein, was viele Gäste mit großem Bedauern zur Kenntnis nahmen. Für den gestrigen Gottesdienst hatte der gesundheitlich angeschlagene Präses seine Anwesenheit in Aussicht gestellt.

Die Politik am Tresen
"Nach 40 Jahren klappt es jetzt langsam", kommentierte Jürgen Doroch das Nachhaken Weihrichs, wie man aus einem Blasinstrument einen richtigen Ton heraus bekommt. Er erinnerte an die Zeit, als die Fehlheimer noch regelmäßig zu den Kollegen nach Lampertheim fuhren, die dem KKMV als aktive Geburtshelfer dienlich waren. Nach einem Bert- Kaempfert-Medley und dem "Arosa- Marsch", der Erkennungsmelodie des Vereins, holte sich Weihrich die Politik an den Tresen.

"Auch ich habe 1972 angefangen", so Altbürgermeister Georg Stolle über seinen Amtsantritt im Gründungsjahr des Kirchenmusikvereins, der sich laut Stolle zum richtigen Zeitpunkt formiert hatte: "Eine gute Blasmusik gab es damals im Stadtgebiet nicht." Als "Hiesiger" hat Stadtrat Bernhard Wahlig die Biografie des KKMV von Beginn an eng begleitet. Zwei seiner Kinder haben hier musiziert. "Und, hat es was genutzt?" wollte Weihrich wissen. Stadtverordnetenvorsteherin Carola Heimann bezeichnete das Orchester unter anderem als guten Botschafter Fehlheims im Ausland - nicht nur bei Auftritten in der Bensheimer Partnerstadt Mohács (Korrektur der Webseitenredaktion: "Hostinné"), wo die Musiker in drei Wochen erneut aufspielen werden.

Wie man eine abgebrochene Radioaufnahme von 1988 live auf der Bühne nachexerziert, demonstrierte das Orchester eindrucksvoll kurz vor der Pause. Einen kurzweiligen Rückblick auf die "lustigen Singstunden" im Zeichen der Fastnacht servierten Andrea Pflüger, Büttenrednerin Heidi Korzilius und Leo Schäfer im Gespräch mit Kappensänger Martin Reeb und Vollblut-Fastnachter Rolf Weihrich: "Ihr bekommt was geboten für die paar Euro", meinte der Moderator zu fortgeschrittener Stunde, als das Damenballett eine Tanzeinlage aus dem Musical "Sister Act" servierte.

Im finalen Talk ging es um die weitere Entwicklung des Vereins. Orchesterchefin Monika Forstbach plant eine Erweiterung des Repertoires und möchte die Qualität der Musiker bei einem größeren Musikfest einer breiten Öffentlichkeit präsentieren - gerne auch auf internationaler Ebene.

Anspruchsvoll, aber nicht überambitioniert will die Dirigentin den KKMV in die nahe Zukunft führen. Pfarrer Äneas Opitek, der in Fehlheim ebenfalls fastnachtlich vorbelastet ist, und Vorsitzende Bianca Ritzert hoffen auf eine aktive Jugend als Garant für die weitere Existenz des Vereins.

Zum Abschluss platzte die Bühne fast vor geballter Musikalität, als Aktive und Ehemalige gemeinsam einen Marsch anstimmten. tr



 
Bericht aus dem Bergsträßer Anzeiger vom 2. April 2012

Bianca Ritzert neue Vorsitzende des KKMV

Hauptversammlung: Fehlheimer Musiker feiern 40. Geburtstag / Anfang Juni wird Jubiläum gefeiert

Der neue Vorstand des KKMV Fehlheim
Neuwahlen beim Katholischen Kirchenmusikverein Fehlheim - unser Bild zeigt (v.l.) Klaus Brunnengräber, Burkhard Brunnengräber, Peter Mehl, Harald Friedrich, Vorsitzende Bianca Ritzert, Dirigentin Monika Forstbach, Anja Gruber, Pfarrer Äneas Opitek, Elke Schumann sowie Andreas Gölzer. BILD:OH

Fehlheim. Am vergangenen Mittwoch hatte der Katholische Kirchenmusikverein (KKMV) St. Bartholomäus Fehlheim zur Jahreshauptversammlung eingeladen.

Nach der Begrüßung durch den zweiten Vorsitzenden Bruno Schuhmann und einem kurzen Überblick auf das vergangene Vereinsjahr kam man zum wichtigsten Punkt des Abends, der Wahl des kompletten Vorstands.

Gala-Abend mit Weihrich
Mit überwältigender Mehrheit - wie übrigens alle weiteren Vorstandsmitglieder - wurde Bianca Ritzert zur neuen Vorsitzenden gewählt. Der weitere Vorstand besteht aus Burkhard Brunnengräber (Rechner), Anja Gruber (Schriftführer), Elke Schuhmann (Notenwart), Harald Friedrich (Jugendwart), Peter Mehl (Instrumentenwart), Klaus Brunnengräber (Vergnügungswart) und Andreas Gölzer (passiver Beisitzer).

Im Anschluss an die Wahlen erinnerte Harald Friedrich nochmals an die Veranstaltungen zum diesjährigen 40-jährigen Vereinsjubiläum, zu denen alle Freunde des KKMV herzlich eingeladen sind.

Das große Jubiläumswochenende startet am 1. Juni mit einer Disco für Junge und Junggebliebene mit der Band "Stage Diva". Am Samstag, 2. Juni folgt ein Galaabend mit Rolf Weihrich und am 3. Juni findet nach einem Festgottesdienst ein Freundschaftsmusizieren mit befreundeten Orchestern statt. Somit ist für jeden etwas dabei und der eigens dafür gegründete Festausschuss tut sein Bestes, damit alle Veranstaltungen ein großer Erfolg werden. zg



 
Bericht aus dem Bergsträßer Anzeiger vom 17. Februar 2012

Im Jubiläumsjahr geht die Post ab

KKMV Fehlheim: "Lustige Musikstunde" war wie immer ein Garant für gute Laune

Gruppenbild Ehrungen
Engel und Teufel: Bianca Ritzert und Peter Mehl führten durch das Programm der lustigen Musikstunde des KKMV. DF/BILD: FUNCK

Fehlheim. Das Jahr 2012 steht beim Katholischen Kirchenmusikverein Fehlheim unter besonderem Vorzeichen. Er feiert einen runden Geburtstag und blickt auf vierzigjährige Geschichte zurück.

Der Verein ist als fester Bestandteil der Dorfgemeinschaft nicht nur stets zur Stelle, um Fest und Feiern musikalisch zu untermalen. Seit Jahrzehnten lädt er mit wachsendem Zuspruch zur närrischen Fete ins Dorfgemeinschaftshaus ein. Aus der kleinen "lustigen Musikstunde" von einst ist längst eine tolle Party geworden, die Alt und Jung gleichermaßen in den Bann zieht.

An kollektiver Fantasie, ideenreichen Potenzialen und Manpower mangelte es dem Verein nicht. Der Saal platzte am Wochenende aus allen Nähten. Die bunte Jubiläumsausgabe reihte die närrischen Highlights aneinander. Die drei Fählemer brachen mit ihrem Auftritt gleich zu Beginn das Eis. Natürlich durften die Sticheleien gegen den Schwanheimer Nachbarn nicht fehlen.

Pfarrer Äneas Opitek tauschte vorübergehend die Kanzel mit der Faschingsbühne. Für seinen Ausflug in die Welt der Narren erntete er tosenden Applaus. Ortsvorsteher Rico Klos zählt zu den festen Größen in der KKMV-Bütt. Gleich mit zwei Auftritten sorgte er für Furore im Saal. Im Duo mit Astrid Rossmanith mimte er den Prinzen aus dem Orient, der mit allen Mitteln versuchte, die ihm Angetraute loszuwerden.

Im zweiten Akt kündigte man ihn als leidgeprüften Ehemann an. So mancher traute seinen Augen nicht, als eine im Modestil der 60er Jahre herausgeputzte und mit einem Nudelholz bewaffnete Frau auf der Bühne erschien. Sie schimpfte wie ein Rohrspatz. Sie zog mächtig über ihren Gatten vom Leder.

Bühnenbild 2012
Das diesjährige Bühnenbild.

Vorzimmerdame im Rathaus

Thomas Gebhardt schlüpfte in die Rolle der Vorzimmerdame des Bürgermeisters, die aus der närrischen Perspektive brühwarm auspackte, was sich hinter den Türen der Behörde abspielte. Hedi Korzilius und Anja Gruber traten als "ungleiche Freundinnen" in den Ring. Die eine in kräftiger körperlicher Statur, die andere als "Spargelstange".

Herbert Rossmanith dürfte vielen aus der Seele gesprochen haben, die jenseits der 50 angelangt sind und sich fitter fühlen als so mancher 35- Jährige. Die Begeisterung des Publikums, das kräftig in den Refrain einstimmte, sprach eine deutliche Sprache. Natürlich hatte die Fastnacht unter dem Motto "Lustige Musikantenstunde - 40 Jahre KKMV Fehlheim" mit Musik und Tanz weitere Schmankerl für Auge und Ohr zu bieten (wir haben berichtet). Dazu zählten nicht zuletzt die sechs Kappensänger.

Ihre musikalischen Stippvisiten wurden nicht zuletzt ein bunter Augenschmaus durch Kostümierung und Utensilien, wie bunte Regenschirme und leuchtende Springseile.

Hinzu kamen vier Ballett-Teams, die jeweils einem anderen Jahrzehnt den Spiegel vorhielten. Die Jugendlichen machten den Anfang und erstürmten die Bühne. Flott und spritzig gelang ihnen eine choreographisch stimmige Inszenierung zu Songs aus den aktuellen Charts.

Das Männerballett karikierte die Backstreet Boys, mal als junge Mannsbilder in lässigen Jeans, dann als kesse Frauen in kurzen Röcken. Das Damenballett setzte die 80er Jahre in Szene. In ihrem von Lied zu Lied wechselnden schillernden Outfit und ihrer rasanten Choreographie ernteten sie tosenden Applaus.

Als Krönung erwies sich das Altherren-Ballett. Es widmete sich den Blues Brothers. Die Herren präsentierten im coolen Gehabe mit dunkler Sonnenbrille einen "fesselnden Strumpfhosentanz", der die rockenden Jungs merkwürdig miteinander verbandelte. Ein Bein steckte jeweils in der Hose des Nachbarn. Der Saal bebte.

Damit stieg zum Abschluss dasStimmungsbarometer in der lustigen Musikstunde an und ließ bei vielen Besuchern die Laune auf einen langen Abend steigen. Selbst ältere Semester verweilten bis zum Morgengrauen. moni



 
Bericht vom 30. Januar 2012

KKMV setzt auf intensive Jugendarbeit

Jubiläum: Katholischer Kirchenmusikverein Fehlheim startet ins 40. Vereinsjahr / Gründungsvater Pfarrer Hitzel kam zur Feierstunde

Gruppenbild Ehrungen
Ehrungen beim KKMV.

Ohne Gründungsmitglieder kein Verein. Am Samstag ehrte der KKMV Fehlheim einige Musiker der ersten Stunde. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Eckhardt Willwohl, Bernhard Nikolaus Hitzel, Alois Korzilius, Armin Ehrenfels sowie Wilfried Lambert und Bernhard Lambert gewürdigt. Ihr silbernes Vereinsjubiläum feiern in diesem Jahr Anni Regenbrecht, Yvonne Wilhelm, Franz-Heinrich Willwohl und Claudia Korzilius. tr

Fehlheim. "Er lebt noch" kommentierte Präses Hitzel augenzwinkernd seine eigene Anwesenheit in Fehlheim. Dort fühle er sich nach wie vor "zu Hause", sagte der Pfarrer beim Festakt zum 40. Jubiläum des KKMV.

Der katholische Kirchenmusikverein St. Bartholomäus ist "sein Kind": Schon kurz nach seiner Einführung hatte der junge und dynamische Priester mit dem Aufbau einer Kapelle begonnen.

Es freue ihn sehr, dass aus diesen Anfängen ein 50-köpfiges Ensemble geworden ist, so der beliebte Seelsorger vor zahlreichen Gästen im Pfarrzentrum, wo am Samstag der Beginn des Jubiläumsjahrs gefeiert wurde.

Nach dem Gottesdienst unter der Leitung seines Nachfolgers Äneas Opitek, den das KKMV-Orchester auf der Empore musikalisch begleitet hatte, eröffnete Vorstandsmitglied Bruno Schuhmann die Dramaturgie der Grußworte und verbalen Gratulationskärtchen.

Der zweite Vorsitzende warf einen kurzen Blick zurück auf die Biografie des Vereins, der in seiner frühen Entwicklungsphase von den Kollegen des KKMV Lampertheim aktiv unterstützt und gefördert wurde. Früh hatte der spätere Ehrendirigent Alois Lurg den Lampertheimer Klaus Lechinsky abgelöst und die ambitionierten Musiker engagiert zu einem homogenen und hoch motivierten Orchester geformt.

Geprobt wurde im Jugendheim, das wegen des starken Interesses schnell zu klein wurde. Im alten Kindergarten fand der Verein ein festes Domizil - bis heute die Heimat sämtlicher Register der Fehlheimer Kirchenmusik.

In der Schulturnhalle fand 1975 das erste öffentliche Konzert statt, begleitet von den Lampertheimer Bläsern und dem Männergesangverein Harmonie. "Ein Meilenstein in unserer Geschichte", kommentierte Bruno Schuhmann.

Nach Alois Lurg übernahm Wilfried Lambert für viele Jahre den Taktstock, den er 2007 an das KKMV-Eigengewächs Monika Forstbach weiterreichte.

Über das Notenblatt hinaus entwickelte sich der Verein zu einer festen Größe im Ort und weit darüber hinaus. Aus der internen "Lustigen Musikstunde" der Anfangsjahre formte sich eine gesellige Fastnachtssitzung mit großem Publikumsinteresse. Der Ideenreichtum und die Tatkraft der Mitglieder - die "Saat" Hitzels war aufgegangen - offenbarte sich immer wieder in außergewöhnlichen Auftritten und neuen Impulsen.

So war das große Orchester das erste im Kreisgebiet, das ein Openair-Konzert mit Blasmusikern organisierte. Flügelhörner und Klarinetten, Posaunen und Tenorhörner, Trompeten und Tuben: Die Besetzung des Ensembles spiegelt auch das anhaltende Interesse von jungen Musikern, die immer wieder frisches Blut in den Verein bringen. Die intensive Jugendarbeit ist ein zentraler Pfeiler und beinahe chronisch erfolgreich.

Musikalisches Niveau und umfangreiches Repertoire sind das Ergebnis einer lebendigen Entwicklungsgeschichte, die auch biografische Tiefen gesund überstanden hat, so Schuhmann im Pfarrzentrum, wo eine Bilderschau der Stadtteildokumentation zu sehen war. Walter Rabe hatte sich in den Archiven umgesehen und eine visuelle Zeitreise in die Vergangenheit des KKMV inszeniert, die bei den Gästen auf großes Interesse gestoßen ist.

Pfarrer Opitek bezeichnete den Verein als "einmaligen Ton in der Gottesmelodie". Mit ihrem geistlichen und weltlichen Repertoire "von Bach bis Phil Collins" genieße das Orchester in der gesamten Region einen hervorragenden Ruf.

Weitere Gratulanten waren Ortsvorsteher Rico Klos, die Stadtverordnetenvorsteherin Carola Heimann und der Fehlheimer Feuerwehrchef Rüdiger Linder. Unter anderen im Saal auch Stadtrat Bernhard Wahlig (Fehlheim) sowie der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats Andreas Willwohl. Moderiert wurde der musikalisch garnierte Festakt von Bianca Ritzert und Harald Friedrich.

Unter dem traditionellen Motto "Zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen" startet der KKMV in sein Jubiläumsjahr.

Das Festwochenende findet vom 1. bis 3. Juni auf dem Festplatz statt. Am Freitag spielt die Band Stage Diva, am Samstag steht ein Galaabend auf dem Programm. Zum Abschluss laden die Kirchenmusiker zu einem Freundschaftskonzert mit anderen Kapellen.

Bereits am 11. Februar findet ab 20.11 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus die "Lustige Musikstunde" als fastnachtliche Jubiläumsausgabe statt. tr



 
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